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Sportarten für Kinder

Sportarten für Kinder: welcher Sport ab welchem Alter?

Es gehört meist wenig Überredung dazu, Kinder zum Sport zu motivieren. Für viele stellt sich spätestens im Grundschulalter die Frage, ob sie einen bestimmten Sport regelmäßig ausüben wollen – vielleicht sogar im Verein. Angebote gibt es unzählige, doch nicht jede Sportart ist für alle Altersstufen geeignet. Die AOK gibt Tipps, worauf Eltern bei der Auswahl von Sportarten für Kinder im Verein achten sollten.

 

Sport ist eine Art Rundum-Paket für die Entwicklung der Kinder: Er verbessert nicht nur die körperliche Leistungsfähigkeit, sondern stärkt die soziale Kompetenz – insbesondere bei Mannschaftssportarten. Die kleinen Sportler üben den Umgang mit Gleichaltrigen, sie knüpfen Kontakte, lernen Regeln einzuhalten und auch mal zu verlieren. Und: Sport fördert das Selbstbewusstsein. Wir stellen Disziplinen vor, die sich für Kinder besonders gut eignen.

 

Bereits die Einjährigen trainieren beim Eltern-Kind-Turnen grundlegende motorische Abläufe. Eltern sollten darauf achten, dass die Stunden altersgerecht gestaltet werden. Kleinkinder lieben zum Beispiel Singspiele oder kleine Geschichten, mit denen die Übungen verbunden werden. Klar, dass in dieser frühen Phase immer ein Elternteil dabei sein muss. Das ändert sich jedoch schnell. Ab drei bis vier Jahren gehen die Kleinen allein zum Kinderturnen. Hier steht die Förderung von Grobmotorik, Gleichgewicht, Koordination und Gelenkigkeit im Vordergrund.

 

Unterschiedliche Sportarten sind besser als eine frühe Spezialisierung. Wenn Kinder mehrere Sportarten ausüben, entwickeln sie auch vielfältigere athletische Fähigkeiten. Zudem drohen bei einer frühzeitigen Spezialisierung häufiger Verletzungen, weil der Körper einseitig belastet wird.

 

Welchen Sport können Kinder ab welchem Alter treiben?

Tischtennis eignet sich für Grundschulkinder ab 7 Jahren. Die aus England stammende Sportart trainiert Koordination und Konzentration Handball eignet sich für Mädchen und Jungen ab 7 Jahren Das Ergebniss: Ausdauer, Schnelligkeit und Konzentration verbessern sich. Tanzen eignet sich für Kinder ab 4 Jahren. Sie verbessert durch das Training Rhytmusgefühlt, Gleichgewichtssinn und Gelenkigkeit.

 

Kindersport: drei goldene Regeln

Mitentscheiden: Kinder sollten mitentscheiden dürfen, welche Sportart sie ausüben möchten.
Trotz Ehrgeiz: Der Spaß steht im Vordergrund. Sonst verliert Ihr Kind schnell die Motivation.
Nicht vergleichen: Sondern die Fortschritte an den eigenen Leistungen des Kindes messen.

 

Klettern und Kampfsport

Dem natürlichen Bewegungsdrang von Kindern sehr nahe kommt auch das Klettern, das sich ebenfalls großer Beliebtheit bei den jungen Sportlern erfreut. Klettern fördert Kraft, Kondition, Konzentration und Geschicklichkeit. Außerdem stärkt es das Selbstvertrauen. Erste Kurse werden ab etwa vier Jahren angeboten. Ähnliche Fähigkeiten trainieren auch traditionelle asiatische Kampfkünste wie Karate, Judo und Taekwondo. Hier steht der Respekt vor anderen im Fokus. Gerade Judo setzen Schulen und Vereine auch immer öfter als Programm zur Gewaltprävention ein. Los geht’s ab etwa vier bis fünf Jahren.

 
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